{"id":583,"date":"2025-12-29T17:47:10","date_gmt":"2025-12-29T17:47:10","guid":{"rendered":"https:\/\/musik.martha-pfaffeneder.com\/?page_id=583"},"modified":"2025-12-29T17:54:10","modified_gmt":"2025-12-29T17:54:10","slug":"presse-an-der-schoenen-schwarzen-donau","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/musik.martha-pfaffeneder.com\/?page_id=583","title":{"rendered":"Presse | An der sch\u00f6nen schwarzen Donau"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201eDieses Musikkabarett ist ungew\u00f6hnlich, unangepasst und wohltuend anders.\u201c<br>\u201eMartha Pfaffeneder und Jens-Karsten Stoll bieten einen schwarzhumorigen Abend- schr\u00e4ge Lieder und makabre Literatur- im Wechselspiel \u00f6sterreichischen Charmes und n\u00fcchterner Kommentare.\u201c <br>\u201eDieses Duo garantiert einen rasanten Abend, wobei dem Publikum das Lachen oft im Halse stecken bleibt.\u201c (Th\u00fcringer Allgemeine)<br>\u00a0<br>\u201eIhre Figuren und Geschichten sind gut beobachtet, gnadenlos realistisch und voller unerwarteter Wendungen.\u201c<br>\u201eKleinb\u00fcrgerliche Scheinheiligkeit und Spie\u00dfertum finden sich bestimmt nicht nur in \u00d6sterreich, aber der b\u00f6sartige, schwarze Humor, gepaart mit dem zuckers\u00fc\u00df dahinperlenden Sissi-Dialekt macht so manche Unart salonf\u00e4hig.\u201c<br>(M\u00e4rkische Allgemeine)<br><br>\u201eAuf Stil, Etikette und gute Form legen die K\u00fcnstler dieses Liederabends gr\u00f6\u00dften Wert. H\u00fcbsch was hermachen sollte alles unbedingt. Und wenn\u2019s dahinter ganz anders aussieht, umso reizvoller. Und das genau ist der Fundus, aus dem die rabenschwarzen Texte gespeist sind. \u2026 Die Dame nimmt das Publikum mit ihrer Mimik und der wunderbaren Altstimme samt Wiener Akzent sofort f\u00fcr sich ein, der Herr spielt mit Bravour und ist doch stets nur zweite Geige. Kein Wunder, werfen sich zwei immer wieder spitze Bemerkungen und sp\u00f6ttische Blicke zu \u2013 wie wohltuend, denn Wien und Berlin auf der gleichen Achse, das muss ja\u00a0nicht schon wieder sein!\u201c (Andelfinger Zeitung \u2013 Schweiz)<br>\u00a0<br>\u201eDas Kulturspeicherbuffet der Tucholsky-Kulturb\u00f6rse Leer erlebte eine gelungene Mischung aus Wiener Schm\u00e4h, morbiden Texten und pechschwarzen Liedern, die von gro\u00dfartigen Interpreten vorgetragen wurden.<br>Martha Pfaffeneder mit pr\u00e4zisem Spracheinsatz und sehr wandlungsf\u00e4higer Stimme, aber ebenso der Pianist Jens Karsten Stoll, lie\u00dfen dem aufmerksamem Publikum kaum Zeit zum Verschnaufen, sondern forderten immer wieder Applaus \u00bbf\u00fcr ihre kleinen, aber sehr treffenden Kunstwerke\u00ab. Da war es oft mucksm\u00e4uschenstill, wenn es um den Selbstm\u00f6rder auf der Praterbr\u00fccke, die Engelmacherin und ihre Wohltaten oder die kleine Nazi-Oma ging. Fazit: Wahre K\u00f6nner auf der B\u00fchne, bissig humorige Texte, gelungene Wortspiele, ein hochzufriedenes Publikum, \u2013 gerne \u00f6fter solche satirisch-zynisch-morbide \u00bbWiener G&#8217;schichten\u00ab!\u201c (Ostfriesen-Zeitung)<\/p>\n\n\n\n<p>Gutshaus K\u00f6pernitz \u2013&nbsp;F\u00fcr die Schauspielerin und S\u00e4ngerin Martha Pfaffeneder ist es ein gro\u00dfes Gl\u00fcck, als \u00d6sterreicherin geboren zu werden. \u201eEs ist auch wundersch\u00f6n, als \u00d6sterreicherin zu sterben\u201c, meint die K\u00fcnstlerin. F\u00fcr ihren preu\u00dfischen Klavierbegleiter Jens Karsten Stoll gibt es dabei nur ein Problem: \u201eJa und was macht man die ganze Zeit dazwischen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Was die beiden K\u00fcnstler vortrugen, war keine leichte sinnliche Samstagabend-Unterhaltung. Es war, als b\u00fcrste man das Katzenfell gegen den Strich; die Haare stehen zu Berge, die Katze faucht ein wenig, aber trotzdem genie\u00dft sie es. Auch die Zuh\u00f6rer in K\u00f6pernitz genossen an diesem Abend die Ironie und den Zynismus der Lieder von Georg Kreisler. Da gedenkt der Liebhaber seiner sch\u00f6nen Frauen, die er der Reihe nach umgebracht hat, ein Liebespaar verfolgt interessiert, wie sich jemand von der Br\u00fccke st\u00fcrzt und am Wochenende geht man in den Park, um den Fr\u00fchling zu genie\u00dfen: \u201eSchau, die Sonne ist warm und die L\u00fcfte sind lau! Der Fr\u00fchling, der dringt bis ins innerste Mark, beim Tauben vergiften im Park\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Was Pfaffeneder und Stoll vom \u00fcberzuckerten Kaffeehausflair und der Idylle in und um Wien \u00fcbrig lassen, ist nicht sehr viel. Vom Liebreiz und der Freundlichkeit der Wiener bleibt nur eine Spur Dumpfheit, aber auch die preu\u00dfische N\u00fcchternheit bekommt ihr Fett ab: Trifft der Wiener nach langer Zeit eine Bekannte, so schmilzt er dahin: \u201eGn\u00e4digste Frau haben sich ja gar nicht ver\u00e4ndert\u201c. Der Berliner sieht das n\u00fcchterner: \u201eZehn Jahre sind eine lange Zeit.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wiener Charme und trockene preu\u00dfische Kommentare sorgten f\u00fcr am\u00fcsante Unterhaltung, auch wenn sich ab und zu die Nackenhaare str\u00e4ubten. Jens Karsten Stoll kam schlie\u00dflich zu der Erkenntnis, dass man in Wien den Dialekt und die Fortpflanzung verbieten m\u00fcsste, Martha Pfaffeneder tr\u00e4umte mit dem \u201eAlten r\u00e4udigen Wolf\u201c von einem Land, wo der Wind keine L\u00fcgen erz\u00e4hlt, und die Besucher bedankten sich begeistert mit einem langem, kr\u00e4ftigem Beifall bei den K\u00fcnstlern. (Von Cornelia Felsch \u2013 M\u00e4rkische Allgemeine Zeitung)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDieses Musikkabarett ist ungew\u00f6hnlich, unangepasst und wohltuend anders.\u201c\u201eMartha Pfaffeneder und Jens-Karsten Stoll bieten einen schwarzhumorigen Abend- schr\u00e4ge Lieder und makabre Literatur- im Wechselspiel \u00f6sterreichischen Charmes und n\u00fcchterner Kommentare.\u201c \u201eDieses Duo garantiert einen rasanten Abend, wobei dem Publikum das Lachen oft im Halse stecken bleibt.\u201c (Th\u00fcringer Allgemeine)\u00a0\u201eIhre Figuren und Geschichten sind gut beobachtet, gnadenlos realistisch und &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/musik.martha-pfaffeneder.com\/?page_id=583\" class=\"more-link\">Mehr <span class=\"screen-reader-text\">\u00fcber &#8222;Presse | An der sch\u00f6nen schwarzen Donau&#8220; <\/span>Lesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_inspiro_hide_title":false,"footnotes":""},"class_list":["post-583","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/musik.martha-pfaffeneder.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/583","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/musik.martha-pfaffeneder.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/musik.martha-pfaffeneder.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/musik.martha-pfaffeneder.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/musik.martha-pfaffeneder.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=583"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/musik.martha-pfaffeneder.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/583\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":592,"href":"https:\/\/musik.martha-pfaffeneder.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/583\/revisions\/592"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/musik.martha-pfaffeneder.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=583"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}